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Seit Beginn ihres Bestehens erarbeitet die Kölner Kantorei vielfältige anspruchsvolle Chorliteratur – vornehmlich A-cappella-Werke der Romantik und des 20./21. Jahrhunderts sowie regelmäßig auch größere Chorwerke vom Barock bis in die Gegenwart. Der immer wieder gerühmte Klang des überwiegend aus qualifizierten Laien, aber auch aus musikalisch ausgebildeten Mitgliedern bestehenden Vokalensembles beruht auf intensiver Stimmbildung, Atemschulung und Bewegungsarbeit.


Dabei wird Volker Hempfling aus dem Chor heraus unterstützt. Grundlage der Probenarbeit ist das selbstständige Studium des Notentextes, so dass an den etwa acht bis zehn projektgebundenen Proben- und Konzertwochenenden des Jahres im Wesentlichen musikalisch gearbeitet werden kann.

In seiner Programmgestaltung hat sich der Chor in den letzten Jahren auf die Interpretation inhaltlich verknüpfter Werke konzentriert. Zum Markenzeichen der Kantorei wurden so A-cappella-Programme wie "Das Buch der Psalmen", "Lux aeterna – das Himmlische in der Musik des 20. Jahrhunderts", "FarbWechsel" – anlässlich der gleichnamigen Ausstellung – oder aktuell "Du höchstes Licht". Daneben ist die Kölner Kantorei gemeinsam mit acht weiteren Chören der Stadt im Netzwerk Kölner Chöre an einer bundesweit einmaligen Kooperation beteiligt, die die Reihe "Kölner Chorkonzerte" in der Kölner Philharmonie ermöglicht. Hier war die Kantorei im Frühjahr 2004 mit Bachs "Johannespassion" und im März 2006 mit Mozarts "Requiem" und c-Moll-Messe in historischer Aufführungspraxis zu erleben.

Projekte und Konzertreisen führten den Chor in die verschiedenen Regionen Deutschlands sowie in zahlreiche europäische Länder, ferner nach Russland, Israel und in die USA. 1982 war er 1. Preisträger in der Kategorie "Gemischte Chöre" beim erstmals ausgetragenen Deutschen Chorwettbewerb. 1998, im Jahr ihres 30. Chorjubiläums, gewann die Kölner Kantorei den 1. Preis in der Kategorie "Polyphonie" beim Internationalen Chorwettbewerb im spanischen Tolosa und folgte im Herbst 2002 mit der Messe von Frank Martin einer Einladung zum renommierten Festival "Voci d’Europa" in Porto Torres, Sardinien. Zuletzt gastierte der Chor mit seinem A-cappella-Programm "Mit Menschen- und mit Engelszungen" 2006/07 in Franken und am Bodensee, um das Jahr 2007 mit Adventskonzerten in Münster und Köln zu beschließen.

Zahlreiche Schallplatten-, CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren die Arbeit der Kölner Kantorei. Große Aufmerksamkeit findet derzeit die 2007 erschienene CD "Lore-Ley" mit deutschen Volksliedern in modernen Arrangements.

Der Künstlerische Leiter

Im Saarland geboren, studierte Volker Hempfling Kirchenmusik, Orchesterleitung, Orgel und Gesang in Herford und Köln. 1968 rief er die Kölner Kantorei ins Leben. Von 1972 bis 1985 war er Domorganist und Kantor der ev. Kirchengemeinde Altenberg und wirkte dort von 1985 bis 1997 als Kirchenmusikdirektor und Leiter der Domkantorei Altenberg. Im Jahr 1985 wurde er als Professor für Chorleitung an die Musikhochschule des Saarlandes berufen, 1993 in gleiche Position an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Hier leitete er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 auch die Abteilung Evangelische Kirchenmusik und den Kammerchor der Hochschule. Konzertreisen mit seinen Chören führten ihn in zahlreiche europäische Länder sowie nach Russland, Israel und in die USA.



Neben seiner intensiven Chorarbeit ist Volker Hempfling ein international gefragter Gastdirigent und Dozent und wirkt regelmäßig als Juror bei bedeutenden Chorwettbewerben. Im Jahr 2006 gab er das Chorbuch "Deutsche Volkslieder – Lore-Ley" beim Carus-Verlag heraus – die erste Edition eines deutschen Volksliederbuches für gemischten Chor.