Das Hauptinteresse und Engagement des Chores gilt der Aufführung von Chorwerken in Köln und Umgebung, mit wechselnden Schwerpunkten in der Auswahl der Chorliteratur. Auf Einladung des Philharmonischen Staatsorchesters Halle bestritt der Chor im Juli 2001 mehrere große Aufführungen mit Opernchören: als open-air-Konzert auf dem Domplatz in Halle sowie im Rahmen des Festival Musicale di Ravello, bei dem neben Opernchören von Verdi und Wagner eine konzertante Aufführung von Bellinis Norma auf dem Programm standen. Den Herbst 2001 widmete der Konzertchor Köln vier großen Werken für Chor und Orgel unter dem Motto "Laudes Organi", Lob der Orgel und spannte mit den ausgewählten Werken einen Bogen über zwei Jahrhunderte: Antonin Dvoraks Messe in D-Dur, Zoltan Kodalys "Laudes Organi" und Psalm 114 und Petr Ebens "Prager Te Deum". Zum Repertoire des Chores gehören neben geistlicher Chormusik auch weltliche Stücke wie Opernchöre von Giuseppe Verdi und Richard Wagner. Außerdem widmet sich der Konzertchor Köln neben der klassischen Chormusik auch zeitgenössischen Kompositionen wie zum Beispiel Hans Werner Henzes "Moralitäten" (aufgeführt zur Chornacht am 29. Mai 1997 in der Kölner Philharmonie). Ein Höhepunkt der Arbeit war die deutsche Uraufführung der Jugendmesse von Alfredo Catalani im Mai 1986. Der Konzertchor Köln ist Mitglied des Netzwerks Kölner Chöre.
Nach den Aufführungen von Händels Messias im April 2000, dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach im Dezember 2000 jeweils in Köln und Bonn und dem "Deutschen Requiem" von Brahms in der Philharmonie Anfang 2001 hat sich der Chor große Projekte vorgenommen: In Zusammenarbeit mit dem Städtischen Chor Leverkusen und dem Singverein Oldenburg wurden unter dem Dirigat von Helmut Breidenstein im Mai 2001 Mahlers "Das klagende Lied", Regers "Der Einsiedler" und Brahms' "Gesang der Parzen" im Forum Leverkusen aufgeführt. In einem großen Projekt wurde im Mai und Juni 2001 Widors Messe für zwei Chöre und zwei Orgeln mehrfach aufgeführt, u.a. in Paris in St. Sulpice, der Kirche, an der Widor als Titular-Organist wirkte. Die künstlerische Leitung dieser Konzerte, an denen fünf Chöre teilnehmen, hatte Eric Ingwersen.
Gemeinsam mit dem Bach Chor Bonn brachte der Konzertchor Köln im Februar 2002 in der Kölner Philharmonie sowie in der Bonner Beethovenhalle unter der Leitung von Franz Xaver Gardeweg Brittens "War Requiem" zu Gehör. Nur sieben Monate später folgte eine Aufführung von Schumanns "Faust-Szenen" in der Philharmonie. Zwei große Chorwerke standen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Chores im Jahr 2003: Das Requiem von Verdi und das große Festkonzert mit Opernchören von Verdi und Wagner sowie Orffs "Carmina Burana".
Schon während der schweren Erkrankung das langjährigen Leiters Eric Ingwersen, der am 30. Juni 2010 verstarb, übernahm zunächst vorübergehend Frau Irina Benkowski die Leitung des Chores. Am 30. November 2010 wurde Jonas Manuel Pinto zum neuen Künstlerischen Leiter gewählt.
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Nach dem Tod von Eric Ingwersen hat Jonas Manuel Pinto, Jahrgang 1977, Ende 2010 den Posten des Künstlerischen Leiters beim Konzertchor Köln übernommen. Pinto studierte Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Gerhard Gnann) und Klavier an der Musikhochschule in Mainz. Er ist Absolvent vieler Meisterkurse in den Fächern Orgel (u.a. bei Guy Bovet, Jean Boyer, Wolfgang Zehrer, Wolfgang Seifen) und Dirigieren (u.a. bei Sylvain Cambreling und Michael Hofstetter). Im September 2003 war Jonas Manuel Pinto Finalist beim 1. Deutsch- Französischen Orgelwettbewerb. Im selben Jahr wurde er als Einstudierungsleiter für eine Spielzeit an das Staatstheater Mainz berufen. In dieser Zeit arbeitete er u.a. mit dem Dirigenten Michael Hofstetter zusammen.
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