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Der Rodenkirchener KammerChor (gegr. 1975) und das Rodenkirchener KammerOrchester (gegr. 1965) konzertierten gemeinsam mehr als 30 Jahre unter der Leitung von Anselm Rogmans.


Die Liste der beiden Ensembles - ob gemeinsam oder getrennt aufgeführt - umfasst weit über 300 Musiktitel. Vom schlichten Volksliedsatz angefangen bis hin zu den bekannten Oratorien-, Passions-, Mess- und Opernvertonungen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Kantaten- und Motettenwerk Johann Sebastian Bachs.

Das Orchester erarbeitete breite sinfonische Literatur, wie Beethovens "Eroica", Brahms 1. Sinfonie sowie die Sinfonie "Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak.

Neben den Jahresschwerpunkt-Konzerten tritt der RKCO regelmäßig in den romanischen Kirchen Kölns auf. So im Jahr 2008 in der Trinitatiskirche mit "Dido und Aeneas" von Purcell und der Uraufführung des Kölner Komponisten Wilfried Maria Danner: "Fantasy on a theme by Henry Purcell".

In 2009 wirkten Chor und Orchester in vier Konzerten der neuen Konzert-Reihe "Kölner Chorstimmen 2009" mit. Diese Reihe wurde lebendig durch die Kooperation des Netzwerks Kölner Chöre mit dem Kulturforum in Herz Jesu und widmet sich hauptsächlich den Chorwerken von J.S. Bach sowie F. Mendelssohn Bartholdy.

Die Mitwirkung bei den Kantaten-Gottesdiensten der Evangelischen Kirche Rondorf sowie Auslandsreisen und Gastspiele runden das vielfältige Erscheinungsbild von Chor und Orchester ab. Budapest, Prag, Zittau, Granada und zuletzt Krakau im Oktober 2008 sind nur einige der musikalischen Auslands-Höhepunkte.

Am 15. März 2010 beendete Anselm Rogmans die Ära seiner künstlerischen Leitung nach mehr als vier Jahrzehnten mit einem ereignisreichen und beeindruckenden Abschlusskonzert in der Kölner Philharmonie.
Seit April 2010 nun hat Harald Jers den Taktstock übernommen und wird mit dem RKCO neue musikalische Wege gehen: Die Kombination zeitgenössische (Ur-)aufführungen mit klassischen Kompositionen sowie visuellen künstlerischen Darbietungen verspricht spannende Konzerte in naher Zukunft.

Der Künstlerische Leiter

Harald Jers absolvierte seine Studien in Dirigieren, Lehramt Musik/Gesang, Kirchenmusik und Physik in Köln, Aachen, Düsseldorf und Stockholm. Besonders in Chordirigieren intensivierte er seine Kenntnisse durch internationale Meisterkurse unter anderem bei Frieder Bernius, Eric Ericson, Wolfgang Schäfer, Georg Grün und Helmuth Rilling. Seine Tätigkeiten als Dirigent, Sänger, Organist und Liedbegleiter führten ihn auf Konzertreisen durch Europa, China und in die USA.

Harald Jers ist Dozent an der Musikhochschule Köln, in den Bistümern Köln und Aachen und an zahlreichen Musikakademien; ebenso ist er Juror bei internationalen Chorwettbewerben und Gastdozent an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm.



Er unterrichtet Chordirigieren, Gesang, Stimmbildung und Akustik, gibt darüber hinaus Dirigierkurse in Verbindung mit Chorakustik und Stimmbildung beim Weltchorsymposium, internationalen Musik- und Chorleiterfestivals, dem Musikfestival EUROPA CANTAT sowie in Musikakademien. Er erhielt einen Forschungsauftrag der EU an der Königlich Technischen Hochschule Stockholm und den ersten Preis der "Acoustical Society of America" für wichtige wissenschaftliche und musikpraktische Forschungsergebnisse in der Chorakustik. Diese Ergebnisse setzt er in eine differenzierte Schlagtechnik und Probenmethodik um, was zu einem besonders variablen und werkspezifischen Chorklang führt.